Sabbatical 2018

Die Wildnis ruft !

 

Kanada ruft!

 

Ich komme !

 

 

Man muss nicht immer

in die Ferne reisen,

man kann auch

vor der Haustür

das Leben genießen.

Und es gibt viele schöne

Ecken und Events hier in

meiner Heimat.

01.-03. Juni 2018

Seitdem wir unser Studium 1986 beendet hatten, treffen wir uns alle zwei Jahre bei einem anderen wieder, verbringen ein ganzes Wochenende gemeinsam mit Kind und Kegel, feiern, quatschen, lachen, tauschen uns aus und genießen das Miteinander, so als ob wir uns erst gestern vom Studium verabschiedet hätten. Dieser Termin steht für alle immer fest im Kalender.

Das ist eine Freundschaft, ein Leben lang. 


 

19.-26. Mai 2018

Wildwasserpaddeln

auf der Salza

 in Österreich

 

   Salza bedeutet nun für mich:

            S - Sonne

            A - Abtauchen

            L - Lachen

            Z - Zauber

            A - Ansteckend


07.Mai 2018

Die erste Tour führte mich an die Ostsee.

Für viele der Inbegriff von Sommerliebe,

Sehnsucht nach Freiheit und  FKK.

 

Meine Schwiegermutter sang immer dieses Lied:

 

Junge komm bald wieder, 

komm bald wieder nach Haus,

Junge fahr nie wieder,

fahr nie wieder hinaus ...


Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne . . .

(H.Hesse)

 

01. Mai 2018

Nun schon zum zweiten Mal begebe ich mich für ein halbes Jahr in das Abenteuer Sabbatical.

Einige haben mich gefragt, wie das eigentlich geht und ob das jeder Arbeitgeber mitmacht. Was ich in dieser Zeit vorhabe und wie das möglich ist. Einige meinten, das würde bei ihnen nicht gehen, der Chef würde sie garnicht weglassen.  

Hier nun ein kleiner Exkurs für alle Interessierte: 

Der aus dem Englischen entliehene Begriff Sabbatical stammt ursprünglich aus der Bibel und vom hebräischen „Sabbat“: „Im siebten Jahr soll das Land eine vollständige Sabbatruhe zur Ehre des Herrn halten“, heißt es in der Heiligen Schrift. Gemeint ist also eine Atempause für Äcker und Ackernde. 

Es ist noch garnicht so lange her, da wurden Sabbaticals in Deutschland eher mit Skepsis betrachtet. Wer eine Auszeit brauchte, war wohl zu schwach für den Job… oder wollte sich heimlich nach einem neuen umsehen – so jedenfalls das Klischee. Die einjährige Auszeit galt entweder als Zeitverschwendung oder Alibi für Arbeitsscheue. Vorbei! Heute bieten zahlreiche Unternehmen ihren Mitarbeitern ein Sabbatical an, nicht zuletzt als Teil moderner und flexibler Arbeitszeitmodelle.  

Bei allen Sabbatical-Modellen gilt jedoch:

Einen gesetzlichen Anspruch darauf hat keiner. Also sollte man seine Gründe mit etwas Verhandlungsgeschick anbringen. Des Weiteren sollte man es wirklich ernst damit meinen. Die Auszeit muss in den persönlichen Lebenslauf passen und gut überlegt sein. Man muss es selber wollen und nicht machen, weil es gerade schick geworden ist. Auch sollte man im Vorfeld die Finanzierung- und Versicherungsfragen geklärt haben.  

Ausgerechnet im öffentlichen Dienst, einer Branche, die mitunter als angestaubt oder mindestens behäbig gilt, erfreuen sich Sabbaticals großer Beliebtheit. Für 2016 wurde ermittelt, dass in Nordrhein-Westfalen 4.150 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes ein Sabbatical genommen haben. Ganz vorne dabei waren die Lehrer, die 90 Prozent aller Antragsteller ausmachten. Mit nur 133 Antragstellern an zweiter Stelle war die Polizei, schließlich auf Platz drei 98 Bedienstete der Finanzverwaltung. Die hohe Zahl der Lehrer unter den Sabbaticalfans kommt vermutlich nicht von ungefähr. Vor allem Lehrkräfte mit Mitte fünfzig nutzen das Ansparen von Zeitguthaben, um so von der Freizeit in die Pensionierung zu gleiten. 

Was macht man im Sabbatjahr? 

Ich nutze die Zeit vor allem für mich, gehe meinen Interessen nach, egal ob allein, mit Familie oder Freunden. Auf meinen ausgedehnten Reisen möchte ich die Welt sehen, das Wunder Erde mit Haut und Haaren spüren und einfach das Leben genießen. Das sind zu ca. 60 % die Hauptgründe aller Sabbatfreunde. Andere nutzen die Zeit für Kinder oder Eltern pflegen, dem Burnout vorbeugen, eine Sprache oder ein Instrument erlernen, ein Buch schreiben, ins Kloster gehen, in der Suppenküche helfen, sich auf einer Alm zurückziehen, pilgern, in Afrika eine Schule aufbauen und vieles mehr. Jeder kann seinen Inhalt finden, der ihn am Ende glücklich und zufrieden macht.

Es ist also für alle möglich, wenn man es nur aus tiefstem Herzen will.

 

Und um mit Heinrich Heine zu enden:

In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks.